Name: Christina Fuchs
Alter: 37
Wohnort: Nürnberg
Beruf: Informatikerin, Selbständig als Webworkerin mit Dienstleistungen rund um Internetauftritte
Interessen: WordPress, das Internet, Kochen, Backen, Lesen
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Domain: vanvox.de/Blog
Blog seit: 2010
Blog Artikel: etwa 300
Blog Theme: Foxy von den Elegant Themes mit Anpassungen
Besucherzähler Plugin: Google Analytics
unique visits/Tag: etwa 100
Seitenaufrufe/Tag: etwa 160
Traffic/Monat: etwa 3000 Visits
Page Rank: 4
Alexa Backlinks: 240
Twitter Follower: 8500
FB-Fans: wenige, da ich auf FB nicht so aktiv bin
Google + Kreise: 4900
RSS Follower: 200
Newsletter Abonnenten: der Newsletter geht hoffentlich bald an den Start
andere Webauftritte: seo-newsticker.de und noch ein paar Projekte zum Geld Verdienen und als Showcases
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1.) Hallo Christina, Inhaberin von vanvox.de.
Bitte erzähle uns ein wenig über dich als Mensch.
Was macht dich aus und wie tickst du so?
Eigentlich schreibe ich gar nicht so gerne über mich. Deswegen ganz kurz: Ich bin gerne im Garten, Kochen und Backen machen Spaß, wenn die Zeit dafür da ist. Putzen und früh Aufstehen sind ein notwendiges Übel. Und oben am Dachgeschoss wartet ein Keyboard darauf, endlich mal wieder bespielt zu werden und ist vermutlich eifersüchtig, weil ich jetzt so viel Zeit mit WordPress verbringe.
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Mein Kopf ist voller Ideen, meistens weiß ich gar nicht, welche ich zuerst umsetzen soll. Für alle reicht leider die Zeit nicht.
Ansonsten wurde mir schon öfters gesagt, dass ich komplexe Zusammenhänge verständlich erklären kann.
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2.) Dein Webauftritt vanvox.de beinhaltet viele Thematiken.
Sozusagen dein persönliches Google, maßgeschneidert für User aller Art.
Du betreibst SEO, Social Media, hast ne tolle Portfolio dabei und bloggst selbst.
Was will man mehr?
Ja, das kann man so sagen. vanvox.de ist mein persönliches Google für Webworker und alle, die einen Internetauftritt ihr eigen nennen oder aufbauen möchten. Im Grunde habe ich da lange Zeit nichts anderes gemacht, als zu dokumentieren, was ich in dieser Richtung gelernt habe und es passiert mir oft, dass ich, wenn ich an einem Projekt arbeite, in meinem Blog nach einer Anleitung suche.
Und nachdem ich mich in sehr viele Richtungen ausgebildet habe, spreche ich in den Beiträgen auch verschiedenste Lesergruppen an. Mal bin ich bei WordPress, mal bei SEO, dann wieder bei Social Media oder beim Marketing und das spiegelt sich dann im Blog und in meinem Portfolio wieder.
Was will man mehr? Ich bin seit ein paar Wochen endlich in den Genuss eines kleinen passiven Einkommens gekommen. Davon hätte ich gerne noch ein bisschen mehr. Dann hätte ich mehr Zeit, neue Ideen umzusetzen, die sich nicht sofort finanziell lohnen.
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3.) Betreibst du diese Tätigkeit im Web hauptberuflich und falls ja, wie fing das deinerzeit alles an und wie hat sich`s bisher entwickelt?
Ich bin seit fast zwei Jahren als Webworkerin selbständig und biete das, was ich bei meinen eigenen Projekten gelernt habe, inzwischen auch als Dienstleistung an, was man seit ein paar Wochen auch an meiner Startseite erkennen kann. Das große Geld im Internet alleine mit meinen eigenen Seiten habe ich nicht gemacht, ich habe auch im Laufe der Zeit festgestellt, dass ich auch gar nicht so der Typ bin, der gerne ständig Affiliate Werbung ein- und ausbaut. Mir macht es mehr Spaß an den Webseiten zu basteln und mein Wissen weiterzugeben, weswegen die Dienstleistungen in dieser Richtung einen immer größeren Anteil meiner Arbeitszeit in Anspruch nehmen.
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Angefangen hatte alles 2010 einfach nur aus Spaß als ich auf der Suche nach einem neuen Hobby war und mir einfach mal eine Homepage erstellen wollte. Dabei bin ich ziemlich schnell bei WordPress und beim Bloggen gelandet. Und da werde ich wohl noch länger verweilen.
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4.) Dein Blog gefällt mir sehr gut. Es ist zwar nicht so, dass täglich mehrere Artikel publiziert werden, aber bei dir lautet`s eben Qualität anstelle von Quantität und dieser Weg setzt sich durch.
Wie siehst du das?
Freut mich, dass dir mein Blog gefällt. Ich hatte mir eigentlich vorgenommen 3 bis 4 Artikel pro Woche zu veröffentlichen und das habe ich eine Zeit lang auch geschafft. Allerdings habe ich jetzt wesentlich mehr Projekte als damals und eben auch mein zweites Standbein die Dienstleistungen, so dass ich das zeitlich nicht mehr hinbekomme. Im Moment bin ich froh, wenn es einer pro Woche wird.
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Sicherlich setzt sich Qualität langfristig durch. Mit Masse kann man auch Erfolge (vor allem bei Google) erzielen aber die sind meistens nicht von langer Dauer. Es gab eine Zeit, da war ich auf dem SEO-Trip und da habe ich auch das ausprobiert Man will ja nichts unversucht lassen.
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Am besten man schreibt nur dann etwas, wenn man auch wirklich etwas zu sagen hat, dass die Leser weiterbringt, ob das jetzt täglich ist oder nur einmal im Monat ist eher zweitrangig.
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5.) In diversen Foren, Blogs und via FB Gruppen wird viel diskutiert, wie sich die Materie Blogging wohl im Laufe der Jahre entwickeln wird.
Ich tendiere ja dazu, das Blogs so schnell nicht aussterben. Ich denke sogar, dass sie in 20 Jahren immer noch von Bedeutung sind, bei weitem mehr als nun.
Wie sehen deine Ansichten dazu aus?
Da wirst du vermutlich Recht damit haben. Denn es gibt eine größere Menge an potenziellen Bloggern, die erst jetzt so langsam anfangen zu verstehen, welche Vorteile ein Blog mit sich bringt. Und das sind die Unternehmen. Es wird zwar noch ein bisschen dauern, aber ich denke, in ein paar Jahren werden die sogenannten Corporate Blogs wie Pilze aus dem Boden schießen. Denn der Kunde ist jetzt nun mal im Web 2.0 zu Hause und genau da sollte auch jedes Unternehmen präsent sein. Dazu gehört eine Webseite, das ist nichts Neues, das wissen die meisten Firmenchefs auch. Dazu gehört aber auch Social Media und ein Blog. Und wie es Malermeister Schulze neulich in seinem Vortrag auf der Social Media Conference Hamburg 2013 so schön erklärt hat: der Blog ist die Schaltzentrale! Und was Malermeister Schulze macht, das wollen natürlich die anderen früher oder später auch machen können.
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6.) Immer mehr Webdesigner nutzen WordPress.
Recht lange wird es wohl nicht mehr dauern und WordPress wird auch in diesem Punkt an Nummer 1 stehen. 20% aller Webseiten im WWW bestehen mittlerweile aus WordPress, habe ich unlängst gelesen.
Woran liegt`s wohl, dass WordPress so schlagkräftig handelt und werkt?
Vlt. haben sie ja nen Mark Zuckerberg in ihren Reihen.
Da gibt es sicherlich einige Gründe, warum sich WordPress auch gegenüber anderen Content Management Systemen durchgesetzt hat.
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Zum einen ist WordPress einfach. So einfach, dass ich manchmal befürchten muss, dass mich meine Kunden ab einem gewissen Punkt eigentlich gar nicht mehr brauchen.
WordPress ist Qualität, da gibt es keine Zweifel.
WordPress ist free und jeder kann was dazu beitragen, mit einem Theme oder Plugin. Für den einen oder anderen auch eine gute Möglichkeit, zu zeigen was er kann und gemeinsam mit WordPres zu “wachsen”.
WordPress hat eine großartige Community. Ich war letztes Jahr zum ersten Mal in Berlin beim WpCamp. Die Vorträge waren sehr gut aber noch besser war die Stimmung. Ich habe noch nie so viele Menschen auf einen Haufen gesehen, die alle so begeistert waren von dem, was sie tun und vor allem waren sie begeistert von WordPress. Und das ist richtig ansteckend, so ansteckend, dass sich innerhalb von wenigen Wochen danach bei mir in Nürnberg ein kleines WordPress Meetup Franken gebildet hatte. Und das ist kein Einzelfall, die WordPress Meetups wachsen und gedeihen und damit auch die WordPress Community.
Zusammengefasst: WordPress macht einfach Spaß und Spaß ist das, was wir alle haben wollen
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7.) Was gibt`s sonst noch über deine Person und deine Tätigkeit im WWW zu berichten?
Hier hat alles Platz.
Es gibt etwas zu meinem Blog vanvox.de zu berichten. Der eine oder andere hat es vielleicht schon gemerkt. Es gab vor ein paar Wochen einen Relaunch. Der Blog ist von der Startseite verschwunden und ist jetzt unter vanvox.de/webworker-blog erreichbar. Auf der Startseite sind jetzt meine Dienstleistungen zu finden. Das war notwendig, weil ich festgestellt habe, dass die meisten potenziellen Kunden nichts mit meinem Blog anfangen konnten und nicht verstanden haben, was ich anbiete. Ansonsten ändert sich erst einmal nichts, die Inhalte im Blog und die Themen bleiben weiterhin so wie bisher. Ich werde mich nur bei der Werbung etwas zurückhalten, aber das sollte die Leser nicht stören.
Ansonsten kreisen meine Gedanken gerade um einen Newsletter, den ich einrichten möchte. Irgendwann in den nächsten Wochen oder Monaten soll es soweit sein. Sobald ich das kleine Ebook geschrieben habe, das ich Neuabonnenten schenken möchte.
Und: Am 9.11 bin ich in Berlin beim WPCamp mit einem Vortrag über Mitgliederbereiche. Vielleicht ist der eine oder andere mit dabei. Das würde mich freuen.
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8.) Kanntest du Blogger-antworten.com schon?
Ich habe immer ein offenes Ohr für Verbesserungsvorschläge.
Nein, ich kannte deinen Blog noch nicht. Finde ich aber eine schöne Idee und wünsche dir viel Erfolg damit. Interviews werden gerne gelesen, wenn die Fragen und Antworten interessant sind. Ab und zu setze ich sie auch bei mir im Blog ein und habe damit gute Erfahrungen gemacht. Und oft entstehen dadurch auch neue Beziehungen.
Verbesserungsvorschläge:
1. Ich würde dir ein anderes Theme empfehlen, was moderner und professioneller wirkt. Das aktuelle macht auf mich den Eindruck als sei es etwas veraltet und erinnert mich irgendwie an Gewinnspiele (vermutlich ist mir das Theme in der Branche schon mal begegnet).
2. Bei den Interviews kannst du ruhig auch etwas mehr persönliche Fragen stellen und auch solche, die ein bisschen frech sind Beispielsweise Dinge ansprechen, wo du vermutest, dass es beim Interviewpartner nicht so gut läuft oder welche, wo du denkst, eine Antwort könnte eher unangenehm sein. Man sollte es nur nicht übertreiben. Auch nicht mit den Smilies
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9.) Danke dir für das Interview und alles gute weiterhin.
Ich danke auch, es war mir ein Vergnügen!
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Meine Impressionen zum Interview
Pure 1600 Wörter Energie in meinen Augen.
Leider war ich bei solch einer großen SEO, WordPress oder Blogger Veranstaltung noch nicht zugegen. War zwar schon bei vielen kleineren und fühlte mich da immer pudelwohl, weil da eben viele Leute rumkrebsen, welche auf meiner Wellenlänge schweben und eben in dem aufgeben, was ich so gerne mache.
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In punkto SEO seh ich das so: “SEO ist einfach. Das schwierige hierbei ist, qualitativ hochwertige Linkpartner zu erhalten. Das ist die Kunst.”
So ist halt meine Ansicht.
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Jap, das Theme ist nicht mehr der Burner. Habe auch vor, die Intervies im Laufe der Zeit zu kategorisieren, damit diese schneller gefunden werden und die Seitenaufrufe gesteigert werden. Aber das dauert noch etwas.
Bei den Interviews denke ich, verbessere ich mich stetig ein wenig und bilde mich immer weiter, indem ich diverse Blogs zu dieser Materie lese.